Der Westen Kanadas – Ein kleines Resümee

Der wilde Westen Kanadas hat viel zu bieten. Wir verlassen nun nach 8 Tagen die grandiosen Rocky Mountains und legen viele Kilometer Richtung Westen nach Vancouver und Vancouver Island zurück.


Vielleicht ein guter Zeitpunkt für ein kleines Resümee, und Euch auch mal das „kleine Monster“ vorzustellen… 😉

Der verfrühte Wintereinbruch in den Rocky Mountains

Winterlandschaft im Westen Kanadas
Winterlandschaft im Westen Kanadas

Die einzigartige Schönheit der Berge und die nahezu unberührte Natur der kanadischen Rocky Mountains haben uns die letzten Tage sehr begeistert. Diese ersten Eindrücke aus dem wilden Westen Kanadas hinterlassen einen bleibenden Eindruck auf uns.

Eine Woche zuvor wurden wir während des sogenannten „Indian Summer“ im Osten Kanadas von Sommertemperaturen verwöhnt.

In den Rocky Mountains überraschte uns allerdings ein früher Wintereinbruch.

 

 

Spontane Planänderungen im Westen Kanadas

Wintereinbruch in den Rocky Mountains
Wintereinbruch im Westen Kanadas

Da es nachts mit -10 Grad für unser Wohnmobil zu kalt wurde, mussten wir nach unserem Aufenthalt in Lake Louise sogar die Rocky Mountains kurzfristig für zwei Tage verlassen.

Das hat aber unserer Stimmung keinen Abbruch getan. Wir nutzen die Zeit für einige organisatorische Dinge und haben unsere bisherigen Erlebnisse in Kanada in einem längeren Beitrag namens „Wir leben unseren Traum in Kanadazusammengefasst. 🙂

Nach der Rückkehr in die Rocky Mountains trotzten wir den teilweise eisigen Temperaturen.

Tagsüber verwöhnte uns immerhin meist die Sonne und wir konnten fast alle geplanten Ausflüge und Wanderungen unternehmen.

Das nächtliche Einfrieren der Wasserleitungen unseres Wohnmobiles konnten wir nicht immer verhindern, was aber glücklicherweise keine gravierenden Folgen hatte.

Über unsere Erfahrungen mit dem Wohnmobil während unserer Kanada Reise berichten wir gleich noch mehr.

 

Wandern in den Rocky Mountains

Westen Kanadas: Schneewandern auf dem Parker Ridge Trail
Schneewandern auf dem Parker Ridge Trail

Die kanadischen Rocky Mountains im Westen Kanadas sind eine wirklich faszinierende und wunderschöne Bergwelt, welche uns sogleich verzaubert.

Insbesondere das Wandern ist hier unglaublich schön, aber auch anstrengend und raubt selbst uns erfahrenen Wanderern öfters den Atem, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Wir konnten viel zu Fuß unternehmen und wurden beim Wandern und dem Erklimmen einiger Berge stets mit unberührter Natur und herrlichen Aussichten verwöhnt.

 

Empfehlungen für den Westen Kanadas

 Lake Louise im Westen Kanadas
Lake Louise – Rocky Mountains

Unsere schönsten Wanderungen und Ausflüge im Westen Kanadas haben wir in den folgenden Beiträgen zusammengefasst:

 

 

Falls Ihr auch mal in der Nähe seid, können Euch unsere Reiseberichte gerne als Inspiration oder Reiseführer dienen.

Einsame Kälte am Lake Louise
Einsame Kälte am Lake Louise

Wir empfehlen, sich hier in Kanada wirklich viel Zeit zu nehmen, um auf den zahlreichen Wanderwegen die unberührte Natur auf eigene Faust zu erkunden.

Die Mehrzahl der Touristen fahren mit einem Reisebus innerhalb eines langen Tages alle Hauptattraktionen in den Rocky Mountains in Kürze ab.

Das ist schade für diese Leute, aber gut für uns und die Natur, denn sie bleibt so schön und unberührt wie wir sie während unseren Wanderungen erleben durften.

 

Das Leben mit dem „kleinen Monster“

Unser Wohnmobil im Westen Kanadas
Das kleines Monster

Nun kommen wir mal auf unser „kleines Monster“ zu sprechen.

Es geht um unsere kompakte Wohnung auf Rädern während unserer Reise durch den wilden Westen Kanadas.

Warum der Name „kleines Monster“?

Vielleicht weil das Ding beim Anfahren so aufheult wie ein 30 Tonnen schwerer LKW, aber ansonsten sehr kompakt erscheint. 😉

Nach den anfänglichen Schwierigkeiten in Calgary (siehe:Shit happens in Calgary“ ) machte uns das Reisen und Leben im kleinen Monster mittlerweile schon sehr viel Spaß.

Das Fahren und der Alltag bedurften zu Anfang zwar ein wenig Zeit zur Eingewöhnung, aber werden schon bald zur Routine.

Doch es ist nicht alles perfekt. Die „Betten“ sind leider nicht ganz so bequem und dann war da noch das Problem mit der Heizung…

 

Campen im Westen Kanadas & Probleme mit den Ohren

Unser Schneeschieber und Wohnung
Unsere Schneeschieberwohnung

In Kanadas Nationalparks ist es nicht erlaubt, wild zu campen.

Es gibt zwar eine Vielzahl von Campingplätzen, doch nur wenige mit externem Stromanschluss für das Wohnmobil.

Allerdings brauchen wir externen Strom für die Heizung. Aufgrund des frühen Wintereinbruches und den kalten Temperaturen müssen wir diese nachts laufen lassen.

Der im Wohnmobil eingebaute Lüfter der Heizung ist leider sehr laut. Ohne Ohrstöpsel war an Schlafen daher nicht zu denken.

Blöderweise fielen uns diese Ohrstöpsel irgendwann nachts immer aus dem Ohr, egal wie tief und originell man sie sich ins Ohr steckt.

Wir gehören wohl beide zu den wenigen Menschen, deren Ohr Anatomie nicht dafür gemacht ist. Sie halten einfach nicht lange im Ohr und fallen heraus.

Wir kannten das beide schon von diesen „modernen“ In-ear-Kopfhörern aus den 90er Jahren. Kennt vielleicht noch jemand das Problem, oder sind wir damit allein auf der Welt? 😀

Jedenfalls war frühes Aufstehen hier kein Problem für uns. Der stetig anspringende Lüfter der Heizung diente auf ungewollte Weise als ein zuverlässiger Wecker. 😉

 

Vorstellung unserer Kompaktwohnung mit Aussicht:

Am Ende unserer langen Reise durch den Westen Kanadas haben wir unser Wohnmobil in einem kleinen Video vorgestellt. Dies wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Anschauen. 🙂

 

Vancouver is calling

Nach viel Fahrerei, zwei Übernachtungen und einigen kleinen Ausflügen auf dem Weg durch den Westen Kanadas, erreichen wir nach 2 Tagen die Millionenmetropole Vancouver.

Von hier gibt es eine Fährverbindung zu unserem nächsten Highlight in Kanada: Vancouver Island. Wir haben zuvor schon viel von diesem großem Naturparadies im Pazifik gehört und sind schon sehr gespannt darauf.

Zunächst verbringen wir aber 2 Nächte vor den Toren der großen Stadt.  Hier haben wir einen netten Campingplatz gefunden, der von einem Indianerstamm geführt wird.

So bleibt uns genug Zeit für ein gemütliches „Sightseeing in Vancouver“ und, um die weitere Reise nach „Vancouver Island“ zu planen von der wir bald berichten werden.

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